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Tipp von der Baumschule Heinis 2010
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Tipp Was darf auf den Kompost? In vielen Kommunen ist das Verbrennen von organischen „Abfällen“ nicht gestattet. Bei den im Garten anfallenden Grünresten sollten wir auch nicht von Abfällen sprechen, denn sie sind das Ausgangsmaterial für einen wichtigen organischen Dünger - den Kompost - im natürlichen Stoffkreislauf. Doch hier stellt sich gleich aus pflanzenhygienischer Sicht die Frage: „Wenn ich möglichst alles kompostieren soll, besteht dann nicht die Gefahr, dass Schädlinge und Krankheiten mit dem Kompost verbreitet werden können?“. Unter bestimmten Bedingungen können erkrankte Pflanzenteile ohne Bedenken kompostiert werden. Das gilt beispielsweise für kranke Blätter. Blatterkrankungen an Obstgehölzen sind z. B. zu finden bei einem Befall mit Schorfkrankheiten, Sprühfleckenkrankheit, Birnengitterrost, Kräuselkrankheit des Pfirsichs, Johannisbeersäulenrost, Blattfallkrankheit an Stachel- und Johannisbeere sowie Apfelmehltau oder Amerikanischem Stachelbeermehltau. Aber auch vom Mehltau befallene Triebspitzen des Apfels oder der Johannis- und Stachelbeeren sowie bei der Entrümpelung der Obstbäume anfallende Rinden- und Borkenteile oder erkrankte Früchte können auf den Kompost gebracht werden. Die Apfel- und Birnenschorferreger leben auf den im Herbst abgefallenen, am Boden liegenden Blättern weiter und bilden hier bis zum Frühjahr die Wintersporen aus. Diese werden im Frühjahr bei Feuchtigkeit aus den Sporenbehältern aktiv in die Luft geschleudert und führen dann auf den gerade frisch austreibenden Blättern zu erneuten Infektionen. Um dies zu verhindern werden beispielsweise im Erwerbsobstbau im Herbst zur Zeit des Blattfalls die Bäume mit Harnstoff gespritzt. Das bewirkt, dass die abfallenden Blätter am Boden bis zum Frühjahr soweit verrottet sind, dass den pilzlichen Erregern die Nahrungsgrundlage entzogen ist und sie ihre Wintersporen nicht ausbilden können. Eine ähnliche Lebensweise liegt bei der Sprühfleckenkrankheit und bei der Blattfallkrankheit der Stachel- und Johannisbeere vor. Der Apfelmehltau, Amerikanische Stachelbeermehltau und die Kräuselkrankheit des Pfirsichs überwintern als Myzel in den Knospen der Gehölze. Ein Kompostieren befallener Triebe führt auch hier zum Absterben der Erreger. Der Birnengitterrost kann sich im Herbst auf den befallenen Blättern nicht weiter entwickeln, da die hier gebildeten Sporen auf den Wirtswechsel zu Wacholderarten angewiesen sind. Ähnlich verhält es sich bei dem Johannisbeersäulenrost, dessen Sporen im Herbst den Wechsel zur Weymouthskiefer brauchen, damit der Erreger überlebt. Die befallenen Pflanzenteile können dann kompostiert werden, wenn das Kompostgut mit Erde abgedeckt und für eine schnelle Rotte gesorgt wird. Gegebenenfalls muss die Erdabdeckung nach dem Umsetzen des Kompostes erneuert werden. Dadurch wird verhindert, dass die pilzlichen Erreger Sporen bilden und in die Luft entlassen können. Mit der Kompostierung wird also den pilzlichen Erregern der Nährboden - das Blatt bzw. der Zweig - genommen oder verhindert, dass sie auf einen anderen Wirt wechseln können. Für einige Krankheiten und Schädlinge, die im Boden leben oder überwintern, wie z. B. Kohlhernie, Stängel-, Wurzelhals- oder Welkeerreger, Wurzelgallenälchen, Möhren- und Zwiebelfliege gilt tatsächlich, dass die hiervon befallenen Pflanzen nicht auf den Kompost kommen dürfen. Da die Pflanzenvielfalt im Haus- und Kleingarten recht groß ist, kann der Krankheits- und Schädlingsbefall sehr vielgestaltig sein, so dass es im Einzelfall für den Hobbygärtner schwer ist zu entscheiden „soll ich kompostieren oder nicht“. Als allgemeiner Grundsatz kann hier gelten: „Pflanzen, die einen Krankheits- oder Schädlingsbefall an Stängeln, am Wurzelhals oder an den Wurzeln haben gehören nicht auf den Kompost!“ |
Die Wunderbare Weld der Pflanzen
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Warum Pilze weder Pflanzen noch Tiere sind Das Reich der Pilze steht dem Reich der Tiere näher als dem Reich der Pflanzen. Ausschlaggebend für diese Einordnung sind neben genetischen Faktoren auch Eigenschaften des Stoffwechsels. Pilze sind heterotroph, was bedeutet, sie benötigen für ihren Stoffwechsel von anderen Lebewesen gebildete organische Nährstoffe. Sie sind nicht wie Pflanzen in der Lage, Photosynthese zu betreiben und damit ihre Lebensenergie aus dem Sonnenlicht zu gewinnen. Dies bringt sie den Tieren näher. Von diesen wiederum unterscheiden sich Pilze etwa auf der Zellebene, da sie ebenso wie Pflanzen Zellwände aufweisen und Vakuolen als Zellorganelle besitzen. Chitin-Pilze, also Echte Pilze, werden im Reich der Pilze (Fungi) zusammengefasst. |























