Acer palmatum 'Bloodgood' / Blutfächerahorn

Dunkelroter Fächer-Ahorn

Dunkelroter Fächer-Ahorn
Dunkelroter Fächer-Ahorn

Heimat, Entstehung: Japan

Wuchs:
Aufrecht wachsender Ahorn, bis zu 6m hoch werdend

Blätter, Benadelung:
Kräftig tiefrote bis schwarzrote Blätter, die ihre Färbung halten

Rinde, Borke: Angepaßt an der Blattfarbe (dunkelrot)

Standort:
Im Frühjahr und Herbst sollte dieser Ahorn in vollem Licht stehen. Dieser helle Standort sorgt für einen schönen Frühlingsaustrieb und im Herbst für auffallende Herbstfärbungen. Im Sommer dagegen an einen halbschattigen, vor starkem Wind geschützten Platz aufstellen. Auf starken Wind reagiert der breitwachsender Fächerahorn mit braunen Blattspitzen.
Ideale für Japanische Ahorne liegt leicht erhöht, weil an diesen Stellen das Wasser besonders schnell abläuft.
Aber es eignen sich auch andere Böden, wenn sie mit Sand und Kompost aufbereitet werden. Lockern Sie den Boden in jedem Fall vor der Bepflanzung bis ca. 50 cm tief. Am besten bauen Sie ausserdem in etwa 50 cm Tiefe eine 10 cm hohe Schicht Kies als Drainage mit ein, um Staunässe entgegen zu wirken.
Oder verwenden Sie einfach unsere Kubelpflanzendere.

Das Pflanzloch sollte schön gross sein, damit es keine Bodenverdichtungen gibt. Etwas andrücken müssen Sie die Erde bei der Pflanzung allerdings schon, damit der Ahorn Bodenschluss bekommt. Und auch das Angiessen ist notwendig.

Tipp:
Vor eine Eibenhecke oder dunklen Hintergründen gepflanzt kommen japanischen Fächerahorne besonders schön zur Geltung.

Acer palmatum "Bloodgood" Blut-Japan-Ahorn

 

 
Stk


Top-Produkte:

Tipp von der Baumschule Heinis

Tipp
Das Gießen von Zimmerpflanzen muss unbedingt den Temperaturen angepasst werden. So gilt der Grundsatz: Je kühler die Pflanzen stehen, umso weniger wird gegossen. Von Bedeutung ist dies besonders bei den Zimmerpflanzen, die den Winter über bei niedrigeren Temperaturen stehen wollen, weil sie eine Ruheperiode haben. Ansonsten kommt es infolge der niedrigeren Bodentemperaturen bei nassem Erdballen leicht zu Wurzelschäden. Diese äußern sich dann in Wuchshemmungen, braunen Blattspitzen oder Gelbverfärbungen von Blättern. Wenn Pflanzen welken oder gelbe Blätter bekommen, ist das für viele Blumenfreunde ein Signal zum Gießen. Die Pflanzen werden dann intensiv gegossen, ohne die eigentlichen Ursachen für die Symptome zu untersuchen, weil ein Vertrocknen der Exemplare vermutet wird. Ursache für die gelben Blätter oder das Welken ist dann aber vielmehr gerade beim Gegenteil, nämlich in einer Staunässe im Wurzelbereich, die durch zu intensives Wässern entstanden ist, zu suchen. Ein "Zuviel" an Wasser ist für viele Pflanzen immer schädlicher als ein zeitweilig verringertes Wasserangebot, denn dadurch kann ein Teufelskreis entstehen. Zuviel Wasser im Boden verdrängt die Bodenluft und bringt die Wurzeln um den notwendigen Sauerstoff, der auch hier zur Aufrechterhaltung ihrer Funktionen lebensnotwendig ist. Es besteht die Gefahr, dass die Wurzeln ersticken, sie beginnen schließlich zu faulen. Die oberirdischen Pflanzenteile bekommen so weder Wasser noch gelöste Nährstoffe - sie verwelken! Man spricht auch davon, dass die Pflanzen regelrecht tot gegossen wurden. Das Wasser aus der "Leitung" oder gar aus dem eigenen Brunnen hat nicht selten Temperaturen von nur 7 bis 12 Grad Celsius. Nach dem Gießen mit diesem kalten Wasser kann die Bodentemperatur dann um 5 bis 10 Grad absinken. Sie sollten deshalb zum Gießen nur abgestandenes Wasser verwenden.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren