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Sträucher über 2 meter Wuchs
Pflanzen sorgen für eine stimmungsvollen Garten
Was macht einen Garten besonders? Der Entwurf, die Form und die verwendeten Materialien? Natürlich, aber vor allem spielt die gut geplante Bepflanzung eine wichtige Rolle. Mit Pflanzen kann man schöne Kombinationen bilden. Möchten Sie eine Farbenexplosion im Beet oder lieber Harmonie in Farbe und Form?
Egal was Sie bevorzugen, auf den folgenden Seiten finden Sie alles, um ein wunderschönes Resultat zu erhalten.
Tipp von der Baumschule Heinis
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Tipp Jetzt werden in vielen Gärten wieder neue Nadelgehölze gepflanzt. Wer Verluste dabei vermeiden will, muss nachfolgende Hinweise beachten. Die meisten Schäden entstehen beim Pflanzen oder Umpflanzen der Gehölze. Sie werden oft erst in den Folgejahren deutlich sichtbar. Für das gute Anwachsen der Koniferen müssen Sie hier auf einen ausreichend großen und festen Wurzelballen achten. Ein sachgemäßer Transport von der Baumschule oder dem Gartencenter garantiert, dass die Wurzeln nicht austrocknen. Beim Pflanzen ist dann darauf zu achten, dass sie nur so tief in dem Boden kommen, wie sie in der Baumschule gestanden haben. In der Anwachszeit müssen Sie mit Fingerspitzengefühl gießen. Das „Zuwenig“ ist genauso schädigend wie das “Zuviel“. Durch zu viel Wasser wird die Luft aus dem Boden verdrängt und die Wurzeln ersticken. Ratsam ist es die oberirdischen Pflanzenteile des öfteren mit Wasser zu übersprühen und den Pflanzen, wenn es die Höhe zulässt, mit Reisig oder ähnlichem Material einen provisorischen Wind- und Sonnenschutz zu geben. Kleinere Pflanzen wachsen besser an als ältere größere Exemplare. |
Tipp von der Baumschule Heinis
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Gärtnertipp Sanddorn – Wildgehölz für Garten und Küche Wildgehölze erfreuen sich eines immer größer werdenden Interesses. Besonders solche nicht nur mit Zierwert, sondern auch mit genießbaren Früchten. Sanddorn hat hübsches, silbrig-graues Laub und trägt ansehnliche orangefarbene Beeren, die zwar säuerlich schmecken, aber äußerst gesund, weil vitaminreich, sind. Sehr sonnig lieben es Sanddornsträucher, der Boden sollte von geringem Humusgehalt sein. Mulchen, was andere Gehölze sonst so schätzen, verbietet sich hier. Auch verrottende Blätter werden nicht goutiert, selbst am eigenen Falllaub kann Sanddorn zugrunde gehen. In der Natur ist er eine echte Pionierpflanze, der Ödland erschließt und für nachfolgende Pflanzen vorbereitet. Auf schweren Böden viel scharfen Sand vor dem Pflanzen einarbeiten, so wird er sehr durchlässig, erwärmt sich rasch, und die Wurzeln fühlen sich wohl. Pflanzabstand etwa 2 Meter. Sanddorn ist zweihäusig: zu fünf bis neun weiblichen auch eine männliche Pflanze setzen, eher in westliche Richtung, denn hier bestäubt der Wind. Zum Problem im Garten kann die Ausbreitung durch Ausläufer werden, wobei Verletzungen der Wurzeln durch Bodenbearbeitung die Triebbildung aus den Wurzeln heraus stark fördert. Ist der Raum beengt, notfalls Rhizomsperren einbauen. Zur Ernte die Früchte am besten mit den Ästen abschneiden, einfrieren und anschließend abstreifen und weiterverarbeiten. Der Schnitt wird sehr gut vertragen. Bei Sanddorn sind in den letzten Jahrzehnten interessante Zuchtergebnisse erzielt worden, viel Arbeit wurde in der ehemaligen DDR geleistet: * „Leikora“: Für Privatgärten momentan sicherlich die beste Sorte, denn sie ist sehr reich tragend, mit attraktiven, großen, tief orangefarbenen Früchten. Mittlere Bedornung, breiter, aufrechter Wuchs, ohne Schnitt bis 5 Meter hoch. Selbst nach einem Rückschnitt ins mehrjährige Holz gute Regeneration. |























