Pflanzen sorgen für eine stimmungsvollen Garten

Was macht einen Garten besonders? Der Entwurf, die Form und die verwendeten Materialien? Natürlich, aber vor allem spielt die gut geplante Bepflanzung eine wichtige Rolle. Mit Pflanzen kann man schöne Kombinationen bilden. Möchten Sie eine Farbenexplosion im Beet oder lieber Harmonie in Farbe und Form?
Egal was Sie bevorzugen, auf den folgenden Seiten finden Sie alles, um ein wunderschönes Resultat zu erhalten.
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Bambus Profitieren Sie von unserem ständig wachsenden Angebot an winterharten Bambuspflanzen, unserer kompetenten Beratung sowie von unseren günstigen Preisen.

Blütensträucher bis 2 m hoch als Solitärpflanzen oder in der Gruppen bringen das gewisse Etwas in den Garten

Bodendecker Bodendeckende Pflanzen haben eine kriechende Wuchsweise. Sie bedecken die Erde recht schnell mit einer dichten Decke von Grün und Blüten

Der Japanische Garten, Japanischen Ahorne Grosses Sortiment von den schönsten Japanischen Ahorne mit wunderschönen Ahorn-Herbstfärbungen.

Gartenbonsai Hier gibt es Big Bonsais und Formgehölze für eine wunderschöne Gartenanlage

Immergrüne Sträucher Immergrüne Sträucher, sie bieten einen guten Sichtschutz und eignen sich auch als Deckstrauch ausgezeichnet.

Kletterpflanzen Trompetenblume, Winterjasmin, Clematis, Rosen, Efeu, Wilder Wein und andere Kletterkünstler erfüllen wahre Sommerträume. Sie machen Schluss mit kahlen Wänden

Laubgehölze mit über 2m Wuchshöhe Laubgehölze mit einer wuchshöhe von 1 Meter bis 2 Meter, mit wunderschöne Blüten sowie äusserst attraktives Blattwerk und einer prächtigen Herbstfärbung,

Moorbeetpflanzen Allgemeine Hinweise Rhododendren erfordern viel Aufmerksamkeit. Dies hängt mit den speziellen Standort- und Bodenansprüchen dieser in den feucht-kühlen Berghängen des Himalajas und Norda ...

Palmen Mediterrane Pflanzen. Bringen Sie das Urlaubsfeeling nach Hause

Raritäten Hier finden Sie besondere und unbekannte Pflanzen

Rosen bieten jedemenge Abwechslung in Farbe, Form Duft und Grösse.

Zierbäume Für jedes Haus in jedem Stil gibt es einen passenden Baum als optische und funktionelle Ergänzung

Tipp von der Baumschule Heinis für Ihren Garten

Letzte Folge: Rückblick, Einblick, Ausblick

Nähere Erläuterungen und Hinweise zum Podcast Pflanzenschutz im Gartenbau

Gallwespen

Auftreten, Beschreibung, Biologie, Zyklus, Vorstellung einiger Arten

Ulmensterben

Auftreten, Biologie, Symptome, Vorbeugung und Bekämpfung

Kirschfruchtfliege

Beschreibung, Biologie, Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung

Prachtkäfer

Merkmale der Käfer und Larven (Larventypen), Biologie, Schadpotenzial, Artenbeispiele

Die Wunderbare Welt der Pflanzen

Weshalb produziert der Kautschukbaum Latex? (Kautschukbaum oder Parakautschukbaum Hevea brasiliensis)

Um sich zu schützen. Viele Blattfresser meiden den Parakautschukbaum aufgrund des bitteren Geschmacks und der giftigen Substanzen, die der Milchsaft — auch Latex genannt — enthält, von vornherein. Andere Fressfeinde haben sich jedoch im Laufe der Zeit darauf eingestellt und Mechanismen entwickelt, um diese Abwehr zu umgehen. Das kann etwa durch gezieltes Entgiften der Substanzen geschehen, so dass sich das Tier ungestört an der Pflanze laben kann. Ferner hilft der klebrige Saft dem Baum, weiteren Schaden zu vermeiden: Da der Milchsaft in den Röhren unter Druck steht, wird er bei Verletzung aus dem Gewebe herausgedrückt und spült die Wunde. Seine antibiotischen Wirkstoffe verhindern das Wachstum gefährlicher Mikroorganismen, die das Gewebe zersetzen oder weiter in die Pflanze vordringen könnten. Später härtet der zähflüssige Klebstoff aus und wirkt wie ein Pflaster als dauerhafter Wundverschluss.

Übrigens: Enthalten ist der Latex in speziellen Milchröhren, die eigens für diesen Zweck ausgebildet werden, indem mehrere benachbarte Zellen sich zusammenschließen. (Ein ähnliches Phänomen findet sich bei unseren heimischen Nadelhölzern, die Harz in sog. Harzkanälen führen.) Dieser Milchsaft setzt sich aus verschiedenen Substanzen zusammen, darunter Kautschuk. Dessen Anteil am Milchsaft beläuft sich beim Parakautschukbaum auf durchschnittlich 25 Prozent und liegt manchmal sogar bei bis zu 40 Prozent. http://de.wikipedia.org/wiki/Kautschukbaum


Wussten Sie, dass ...
Kaugummi ebenfalls aus Milchsaft gemacht wird? Schon die Azteken stellten ihn aus Chicle her, das in dem Milchsaft des mexikanischen Kaugummibaums (hlanilkara zapota) enthalten ist.
Naturkautschuk krank machen kann? Manche Menschen reagieren auf die darin enthaltenen Eiweißstoffe und entwickeln eine sog. Latexallergie.


Tipp von der Baumschule Heinis für Ihren Garten

Tipp
Was darf auf den Kompost?
In vielen Kommunen ist das Verbrennen von organischen „Abfällen“ nicht gestattet. Bei den im Garten anfallenden Grünresten sollten wir auch nicht von Abfällen sprechen, denn sie sind das Ausgangsmaterial für einen wichtigen organischen Dünger - den Kompost - im natürlichen Stoffkreislauf. Doch hier stellt sich gleich aus pflanzenhygienischer Sicht die Frage: „Wenn ich möglichst alles kompostieren soll, besteht dann nicht die Gefahr, dass Schädlinge und Krankheiten mit dem Kompost verbreitet werden können?“.
Unter bestimmten Bedingungen können erkrankte Pflanzenteile ohne Bedenken kompostiert werden. Das gilt beispielsweise für kranke Blätter. Blatterkrankungen an Obstgehölzen sind z. B. zu finden bei einem Befall mit Schorfkrankheiten, Sprühfleckenkrankheit, Birnengitterrost, Kräuselkrankheit des Pfirsichs, Johannisbeersäulenrost, Blattfallkrankheit an Stachel- und Johannisbeere sowie Apfelmehltau oder Amerikanischem Stachelbeermehltau. Aber auch vom Mehltau befallene Triebspitzen des Apfels oder der Johannis- und Stachelbeeren sowie bei der Entrümpelung der Obstbäume anfallende Rinden- und Borkenteile oder erkrankte Früchte können auf den Kompost gebracht werden. Die Apfel- und Birnenschorferreger leben auf den im Herbst abgefallenen, am Boden liegenden Blättern weiter und bilden hier bis zum Frühjahr die Wintersporen aus. Diese werden im Frühjahr bei Feuchtigkeit aus den Sporenbehältern aktiv in die Luft geschleudert und führen dann auf den gerade frisch austreibenden Blättern zu erneuten Infektionen. Um dies zu verhindern werden beispielsweise im Erwerbsobstbau im Herbst zur Zeit des Blattfalls die Bäume mit Harnstoff gespritzt. Das bewirkt, dass die abfallenden Blätter am Boden bis zum Frühjahr soweit verrottet sind, dass den pilzlichen Erregern die Nahrungsgrundlage entzogen ist und sie ihre Wintersporen nicht ausbilden können. Eine ähnliche Lebensweise liegt bei der Sprühfleckenkrankheit und bei der Blattfallkrankheit der Stachel- und Johannisbeere vor. Der Apfelmehltau, Amerikanische Stachelbeermehltau und die Kräuselkrankheit des Pfirsichs überwintern als Myzel in den Knospen der Gehölze. Ein Kompostieren befallener Triebe führt auch hier zum Absterben der Erreger. Der Birnengitterrost kann sich im Herbst auf den befallenen Blättern nicht weiter entwickeln, da die hier gebildeten Sporen auf den Wirtswechsel zu Wacholderarten angewiesen sind. Ähnlich verhält es sich bei dem Johannisbeersäulenrost, dessen Sporen im Herbst den Wechsel zur Weymouthskiefer brauchen, damit der Erreger überlebt. Die befallenen Pflanzenteile können dann kompostiert werden, wenn das Kompostgut mit Erde abgedeckt und für eine schnelle Rotte gesorgt wird. Gegebenenfalls muss die Erdabdeckung nach dem Umsetzen des Kompostes erneuert werden. Dadurch wird verhindert, dass die pilzlichen Erreger Sporen bilden und in die Luft entlassen können. Mit der Kompostierung wird also den pilzlichen Erregern der Nährboden - das Blatt bzw. der Zweig - genommen oder verhindert, dass sie auf einen anderen Wirt wechseln können.
Für einige Krankheiten und Schädlinge, die im Boden leben oder überwintern, wie z. B. Kohlhernie, Stängel-, Wurzelhals- oder Welkeerreger, Wurzelgallenälchen, Möhren- und Zwiebelfliege gilt tatsächlich, dass die hiervon befallenen Pflanzen nicht auf den Kompost kommen dürfen.
Da die Pflanzenvielfalt im Haus- und Kleingarten recht groß ist, kann der Krankheits- und Schädlingsbefall sehr vielgestaltig sein, so dass es im Einzelfall für den Hobbygärtner schwer ist zu entscheiden „soll ich kompostieren oder nicht“. Als allgemeiner Grundsatz kann hier gelten: „Pflanzen, die einen Krankheits- oder Schädlingsbefall an Stängeln, am Wurzelhals oder an den Wurzeln haben gehören nicht auf den Kompost!“