Zwerg-Bambus
Einer der kleinsten kultivierten Bambus, der wegen seiner fischgräti angeordneten Blätter seher beliebt ist.
Allgemeine Egenschaften
Grösse: Zwerg-Bambus mit aufrechten, buschig verzweigten Halmen.
Wuchsform: Anfangs gering, nimmt die Ausläuferbildung nach etwa drei Jahren deutlich zu.
Synonym: P. pygmaeus var. distichus, P pygmaeus 'Distichus'.
Wortherkunft: „distichus" = „zweizeilig", da die Blätter sind in zwei sich gegenüberliegenden Reihen angeordnet sind.
Heimat: Zuchtform; dieser natürlicherweise nicht vorkommende Bambus soll aus Japan stammen.
Halme: Sehr schlank (1 bis 2 mm), grün, unbehaart, unauffällig.
Blätter: Klein (7 cm lang und 0,8 cm breit), zum Grossteil fächerartig am Zweigende angeordnet. Im Unterschied zu P. pygmaeus wirft er im Herbst sein Laub nicht ab.
Kultur
Der Bambus ist nicht sehr anspruchsvoll, doch sollte man ihn nicht zu schattig stellen: Hier verlängern sich die Internodien und er verliert
damit seine kompakte Form, die seinen Reiz
ausmacht. An den meisten Standorten ausreichend winterhart (um —20 °C).
Verwendung
Wenn man ihn jährlich schneidet, wird der Bambus im Garten zu einem dichten, grünen Teppich.
Lässt man ihn etwas länger, wird er zu einem kleinen Wald oder bildet eine hübsche Randbepflanzung. Man kann dann wie mit Zwerg-Buchsbaum formale Pflanzungen anlegen oder Beete einfassen. Der Schnitt ist nur einmal jährlich im März nötig, mit einer eventuellen „Auffrischung" Anfang Juli.
Pleioblastus pygmaeus
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