Franquette Stämmiger Baum mit einer runden Krone. Langsam wachsend. Höhe ca. 15 m. Großes, geschlitztes, leuchtend grünes Blatt. Unauffällige Blüte. Essbare Walnüsse im Herbst. Im jungen Alter reich tragend. ... 378.00 CHF (Preis enthält 2.5%MWSt.)

Tipp des Tages / Obst

Nektarine und Pfirsich mit Kräuselkrankheit:
Seit einigen Wochen beobachte ich, dass die Blätter meiner Nektarine eigenartig gelb oder gelblich grün, manchmal auch rot gefärbt sind. Außerdem sind sie in der Form völlig verändert, teilweise blasig aufgetrieben und verkrüppelt. Handelt es sich bei dieser Erscheinung um eine Krankheit und was kann ich jetzt unternehmen, um dieser Krankheit Einhalt zu gebieten?

Nach der Schilderung des Schadbilds handelt es sich um eine ganz typische Erkrankung der Pfirsichbüsche (Prunus persica) und verwandter Arten. Verursacht wird die Kräuselkrankheit durch den Pilz Tophrina deformans, der schon im zeitigen Frühjahr während des Austriebs die Pfirsichblätter infiziert. Er lebt im Innern des Blattes und verursacht die geschilderten Symptome.
Unter Umständen können sogar bei einem sehr starken Befall die Früchte abfallen. Solche Schäden sind in den letzten Jahren immer wieder beobachtet worden. Nun hängt die mögliche Bekämpfung von der Stärke des Befalls ab. Sind nur einige Blätter befallen, sollte man den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel nicht erwägen. Ansonsten kann man mit zugelassenen Mitteln eine Infektion verhindern. Im Sommer ist es aber bereits zu spät. Eine Behandlung der Bäume oder Büsche hat nur einen Sinn, wenn sie bereits zu Beginn des Knospenschwellens, und zwar vor dem Knospenaufbruch durchgeführt wird. Das kann in kli
matisch günstigen Gebieten schon Ende Februar oder Anfang März der Fall sein. In niederschlagsreichen Gebieten empfiehlt der Pflanzenschutzdienst eine weitere Behandlung nach etwa 10 bis 14 Tagen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Pflanzenschutzdienst nach zugelassenen Präparaten. Die Anwendung erfolgt dann genau nach Gebrauchsanweisung.




Tipp des Tages / Obst

Rhabarber

Rhabarber ist bei uns seit dem 19. Jahrhundert bekannt. In China dagegen ist diese besondere Pflanze schon seit über 3000 Jahren in medizinischer Verwendung. Eigentlich gehört Rhabarbar nicht zum Obst sondern zum Gemüse - wir machen hier mal eine Ausnahme. Die Ernte erfolgt im April sobald sich die Stängel rot färben. Neben einer Reihe von Vitaminen enthalten die Pflanzenteile Mineralstoffe und Oxalsäure - welche nicht jeder gut verträgt. Nach ca. 10 Jahren sollte die Pflanze ausgegraben, geteilt und an einer anderen Stelle wieder eingepflanzt werden, da sonst der Ertrag an gleicher Stelle spürbar nachlässt. Regelmäßiges Düngen vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb fördert das Wachstum und gewährleistet einen guten Ertrag. Für Rhabarber empfehlen wir Qualitätsdünger aus dem Hause Hauert: Hornspäne, Bodenaktivator oder Wuxal Universaldünger