Franquette Stämmiger Baum mit einer runden Krone. Langsam wachsend. Höhe ca. 15 m. Großes, geschlitztes, leuchtend grünes Blatt. Unauffällige Blüte. Essbare Walnüsse im Herbst. Im jungen Alter reich tragend. ... 378.00 CHF (Preis enthält 2.5%MWSt.)

Tipp des Tages / Obst

Walnüsse lagern:
Die Walnussernte war in diesem Jahr besonders
gross. Wie lange kann ich die Nüsse lagern und wie muss ich sie behandeln, damit sie ohne Quali-tätsverlust möglichst lange genussfähig bleiben?


Normalerweise erntet man die Nüsse des
Walnussbaums (Juglons regia), wenn sich im Herbst die fleischige, grüne Hülle von selbst öffnet und die Nüsse problemlos herausgelöst werden können. Die meistens durch Schütteln geernteten Früchte werden von der grünen Schale befreit und anschliessend in einem Wasserbad gesäubert. Sie müssen rasch gewaschen werden, damit kein Wasser in die Nüsse eindringt. Anschliessend werden die Nüsse an der Sonne getrocknet. Mehrmaliges Wenden ist angebracht. Sollte die Witterung bei der Ernte eine Trocknung im Freien nicht zulassen, erfolgt diese in einem temperierten Raum bei etwa 18 bis 25 °C. Über 25 °C sollte die Temperatur nicht ansteigen, da sonst die Kerne später ranzig schmecken und ungeniessbar werden. Die Trocknungsdauer selbst hängt von der Schalenbeschaffenheit und von der Witterung ab. Gut getrocknete Nüsse werden am besten locker geschüttet oder in Netzen an einem kühlen Ort aufbewahrt. Die Lagerdauer kann unter günstigen Verhältnissen bis zu einem Jahr betragen.
Es kommt immer wieder vor, dass bei der Walnussernte Früchte vom Baum fallen, deren grüne Schale noch nicht aufgesprungen ist. Diese sollten Sie in einem Gefäss sammeln, mit einem Sack abdecken und in einem Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit nachreifen lassen. Sobald die Früchte aufspringen, werden die Nüsse entnommen. Eine Kontrolle im Abstand von etwa drei Tagen ist empfehlenswert. Vermieden werden muss auf jeden Fall, dass die grünen Fruchtschalen in Fäulnis übergehen.

Wussten Sie, dass die Bezeichnung Polterabend (Abend vor der Hochzeit) von den Walnüssen abgeleitet wird? Nach einem alten Brauch hat man früher am Vorabend einer Hochzeit der Braut einen Korb Walnüsse in die Schlafkammer "poltern" lassen. Die Nüsse galten in früheren Jahrhunderten als Zeichen der Fruchtbarkeit. Ein altes Sprichwort sagt: "Nussjahre sind Bubenjahre".




Tipp des Tages / Obst

Himeeren sternen ab

Bereits zwei Mal habe ich Himbeeren der Sorte ' 'Himbostar' ® in meinen Hausgarten ge-pflanzt. Schon nach kurzer Zeit werden die Blätter gelb und die Triebe, hauptsächlich die Jungtriebe, sterben ab. Bald schon sind viele Pflanzen ganz abgestorben. Um was für eine Krankheit handelt es sich und was kann ich tun, um im Garten wieder gesunde Himbeeren zu kultivieren?


Bei der geschilderten Erscheinung handelt es sich um das so genannte Himbeersterben, eine Krankheit, die auch als Wurzelfäule der Himbeeren bekannt ist. Neuerdings hat man festgestellt, dass vor allem ein pilzlicher Erreger, Phytophthora fragariae var. rubi daran beteiligt ist. Typisch für die Krankheit ist, dass die Pflanzen mitunter schon im Frühjahr nicht mehr austreiben oder schon bald nach dem Austrieb beziehungsweise während des Sommers plötzlich absterben. Die Blattränder und die Basis der befallenen Jungtriebe sind anfangs graubraun verfärbt. Die Wurzeln befallener Pflanzen gehen in Fäulnis über und sterben ab. Im fortgeschrittenen Stadium sterben mehrere nebeneinander stehende Pflanzen oder auch ganze Reihen ab. Diese Krankheit tritt vor allen Dingen in schweren Böden auf, die zu Staunässe neigen. Befallene Pflanzen sollten samt Wurzeln rasch entfernt und entsorgt werden. Keinesfalls dürfen die Pflanzenreste auf den Kompost gebracht werden, da sonst eine Verschleppung der Erreger im Garten möglich ist. Für die Neupflanzung sollte der Standort gewechselt, der Boden mindestens zwei Spaten tief gelockert und reichlich mit grobem Sand vermischt werden. Gute Erfolge hat man mit der so genannten Dammkultur erzielt, die günstige Voraussetzungen für die Entwicklung der Wurzeln bietet. Beim Einkauf von Pflanzware sollten meristemvermehrte Jungpflanzen bevorzugt werden, die normalerweise absolut krankheitsfrei sind. Eine gewisse Toleranz gegen das Himbeersterben hat die Sorte `Auturnn Bliss' gezeigt.